Familienexterne Unternehmensnachfolge

Die Regelung der eigenen Nachfolge ist für die meisten Unternehmer ein einschneidendes biographisches Ereignis. Es fehlt die Routine im Prozess der Nachfolge, denn zumeist ist dieses Ereignis einmalig im Berufsleben. Die Entscheidung, das eigene Unternehmen in andere Hände zu geben, fällt Eigentümern typischerweise nicht leicht – insbesondere bei einer externen Nachfolgelösung, also einem Unternehmensverkauf.

 

Wer sich mit der familienexternen Nachfolge beschäftigt, den bewegen vor allem folgende Fragen:

 

  • Wie viel ist mein Unternehmen überhaupt wert? Wie kann ich den Kaufpreis maximieren?
  • Wie kann ich die Vertraulichkeit wahren, damit Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten nicht verschreckt werden?
  • Wie identifiziere ich geeignete Käufer und wie spreche ich sie richtig an?
  • Wie kann ich sicherstellen, dass der Standort des Unternehmens und die Arbeitsplätze meiner Mitarbeiter erhalten bleiben?
  • Kann ich ggf. trotz Verkauf sicherstellen, dass ich noch ein paar Jahre mitarbeiten kann, z.B. als Berater?

Unternehmensnachfolge ist ein Thema von strategischer Bedeutung

Bei rund der Hälfte der mittelständischen Unternehmen steht innerhalb der nächsten zehn Jahre eine Nachfolgeregelung an. Hierbei nimmt die Bedeutung und der Bedarf an familienexternen Nachfolgelösungen stetig zu. 

  • Etwa jeder vierte Unternehmer im Mittelstand wird bereits in den nächsten fünf Jahren seine Nachfolge regeln
  • Der Anteil der externen Nachfolgeregelungen nimmt stetig zu und wird voraussichtlich bereits in drei bis fünf Jahren mehr als 50 Prozent aller Unternehmensnachfolgen ausmachen

Formen der externen Unternehmensnachfolge

Findet sich in der eigenen Familie kein Nachfolger, so kann die Weiterführung des Unternernehmens auf unterschiedliche Weise gestaltet werden. In manchen Fällen existiert beispielsweise eine leistungsfähige zweite Managementebene unterhalb des bisherigen Eigentümers, die als Erwerberkonsortium in Betracht kommt. In anderen Fällen stellt ein Unternehmen aus dem Wettbewerb den optimalen Käufer dar.

 

  • Übergabe (=Verkauf) an Mitarbeiter des Unternehmens (sog. MBO = Management Buy Out)
  • Verkauf an einen externen Manager, der ggf. Existenzgründer ist (sog. MBI = Managament Buy In)
  • Verkauf des Unternehmens an ein anderes Unternehmen (sog. strategischer Investor)
  • Verkauf an vermögende Private (sog. „Family offices“)
  • Verkauf an eine Private Equity Gesellschaft (sog. Finanzinvestor) oder häufig auch in Form einer Kombination aus MBO/MBI und Finanzinvestor

Für welche Form der Übergabe Sie sich auch entscheiden: die VR NachfolgeBeratung berät Sie kompetent auf Basis langjähriger Erfahrungen und weitreichender Netzwerke.